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OwnCloud im Department Informatik

OwnCloud ist ein OpenSource-basierter Cloud-Dienst wie Dropbox, Google Drive, Apple iCloud oder Microsoft OneDrive, um Daten auf einem zentralen Server abzulegen, ggf. auf verschiedene Endgeräte zu synchronisieren oder mit anderen Nutzern zu teilen (Sharing).

Das Department Informatik stellt OwnCloud allen Departmentangehörigen auf HAW-eigenen Servern zur Verfügung und wird diesen Dienst mit weiteren Funktionendauerhaft anbieten.

Der OwnCloud-Dienst soll in erster Linie für hochschulrelevante Dokumente und Dateien verwendet werden. Eine private Verwendung ist möglich, stellt jedoch nicht den primären Anwendungsbereich dar.

Bitte senden Sie Ihr positives oder negatives Feedback (Fehlermeldungen, Fragen, Glückwünsche, gewünschte Zusatzfunktionen, …) an: support@informatik.haw-hamburg.de

Auf dieser Seite befinden sich wichtige Benutzungshinweise (Server-Adresse, Kapazitäten, Dateizugriffsberechtigungen, Synchronisation, WebDAV-Laufwerk), sowie Tipps und Tricks und weitere nützliche Links.

Benutzungshinweise

Auf die OwnCloud-Daten kann sowohl über eine Web-Oberfläche (mit jedem Browser), über das WebDAV-Protokoll als auch über einen Client zugegriffen werden, wobei es Clients für unterschiedliche Desktopsysteme (Windows, Linux, Mac) wie auch Smartphones (Android, IOS) gibt. Ein Client sorgt dabei im Hintergrund für die automatische Aktualisierung (Synchronisation) der Dateien in lokalen und zentralen Ordnern.

Für den Zugriff ist nur die Anmeldung mit einem freigeschalteten HAW-Account (Helios-Account / A-Kennung) notwendig.

Server-Adresse (URL): https://owncloud.informatik.haw-hamburg.de
User: <Helios-Account (A-Kennung)>
Passwort: <Helios-Passwort>

Kapazitäten

15 GByte Speicherplatz pro Benutzer
512 MByte max. Dateigröße

Persönliche Einstellungen setzen / Abmelden im Web-Browser

Durch Klick auf den eigenen Namen (rechts oben) können unter Persönlich die eigenen Einstellungen angepasst und mittels Abmelden ein sicheres Verlassen des Dienstes erreicht werden.

Teilen von Dateizugriffsberechtigungen (Sharing) im Web-Browser

Anderen Benutzern kann über Anklicken von Share (Teilen, Geteilt) Zugriff auf eigene Ordner oder Dateien gegeben werden. Ein Benutzer wird dabei über seinen Namen (Nachname, Vorname) identifiziert. Nur für den Fall, dass einem Außenstehenden Zugriff auf Dateien ohne Anmeldung erteilt werden soll, kann über Link teilen ein Berechtigungs-Link erzeugt werden, der dann zum Zugriff auf die Datei / den Ordner ausreicht (Vorsicht!). Desweiteren ist es möglich, ein öffentlich geteiltes Verzeichnis für den Schreibzugriff freizugeben. Dann haben Personen, die im Besitz des Links sind, die Möglichkeit, Dateien in dieses Verzeichnis hochzuladen. Für diese Freigabe-Links ist die Vergabe eines Passwortes notwendig. Bitte nutzen Sie auch die Möglichkeit, ein Ablaufdatum für den Link zu setzen. Über die Webschnittstelle ist die Dateigröße für einen einzelne Datei auf 500 MB begrenzt.

Synchronisation bei gleichzeitigem Zugriff mehrerer Benutzer?

Zu einer echten Synchronisation gehört bei gleichzeitigem Zugriff mehrerer Benutzer auf dieselbe Datei natürlich ein Sperrmechanismus (um exklusiven Zugriff gewähren zu können). Dies bietet OwnCloud aus gutem Grund nicht an, d.h. es gibt keine Möglichkeit, Dateien aus- und einzuchecken (wie bei einem Versionskontrollsystem). Eine Versionshistorie für jede Datei ist jedoch automatisch verfügbar.

Da OwnCloud bei Verwendung von Clients beliebige lokale Kopien erlaubt (und unterstützt), können Konflikte von OwnCloud nur anhand des Dateidatums erkannt werden, falls versucht wird, eine ältere Version hochzuladen, obwohl eine neuere auf dem Server existiert. In diesem Fall lädt der Client die neuere Version vom Server auf das Client-System HERUNTER und benennt die existierende ältere Version (die nicht hochgeladen wurde) zu …Conflict-<Datum>… im lokalen Client-Ordner um.

WebDAV-Laufwerk anbinden:

Im Windows-Explorer wählen Sie den Punkt 'Windows Netzwerk-Laufwerk verbinden'

Als Laufwerksangabe wählen Sie ein freien Laufwerksbuchstaben. Unter Ordner geben Sie die Adresse:

https://owncloud.informatik.haw-hamburg.de/remote.php/webdav

und folgende Daten ein:

User: <Helios-Account (A-Kennung)> Passwort: <Helios-Passwort>

Tipps und Tricks

  • 'Geteilte Dateien' von anderen Benutzern können in neue eigene Ordner verschoben werden (eigene Ordnungsstruktur)
  • Spracheinstellungen können im Web-Interface u.a. auf Deutsch (Persönlich) mit 'Du' und Deutsch (Förmlich) mit 'Sie' eingestellt werden. Diese Spracheinstellung wird auch in den konfigurierbaren Benachrichtigungen (z.B. für Info-Mails) übernommen.
  • Die gemeinsame Dokumentbearbeitung ist aktiv. Unterstützte Formate sind: doc, docx, odt.
  • Wenn im Owncloud-Sync-Client folgende Sicherheitsabfrage erscheint:oc-abfrage.jpg… bedeutet das in der Regel, dass ein anderer Benutzer in einem geteilten Verzeichnis auf dem Server eine oder mehrere Dateien gelöscht (oder umbenannt) hat. In diesem Fall ist die Nachfrage mit 'Lösche alle Dateien' zu bestätigen! Die Angabe „… alle Dateien“ bezieht dabei sich nur auf die lokalen Datei-Kopien der auf dem Server bereits gelöschten Dateien, nicht alle Dateien im gesamten Synchronisationsordner. Die Folge von 'Dateien behalten' ist ein Zurückschreiben der lokalen Datei-Kopien auf den Server, was in der Regel die Zusammenarbeit erschwert …

Don‘ts in Owncloud

In den vergangenen Semestern konnten wir in der Informatik positive und negative Erfahrungen mit der Owncloud sammeln. Die nachfolgende Übersicht soll über die bisher erkannten sensibleren Eigenschaften sowie die Grenzbereiche der Cloud-Lösung informieren.

Bei Problemen und für Ideen zur Optimierung der Cloud nutzen Sie bitte die

EMail-Adresse: cloudstoragebetrieb@haw-hamburg.de

Für einen reibungslosen und effizienten Zugriff auf die Owncloud sollten die nachfolgenden Anwendungsfälle vermieden werden, da ansonsten zum Teil mit deutlichen Performance- Einschränkungen oder auch unverständlichen Fehlermeldungen oder Fehlereffekten zu rechnen ist.

  • das Teilen von Dateien > 500 MByte ist zu vermeiden
  • bei Rechnern mit WLAN-Verbindung nicht zu viele (~>5000) Ordner und Dateien synchronisieren
  • die Anzahl der Shares ist klein zu halten (~< 50), das gilt in beide Richtungen, als ‚Verteiler‘ und als ‚Empfänger‘ von Shares
  • Reorganisation von größeren oder tieferen Ordnerstrukturen über einen Rechner mit WLAN- Anbindung ist zu vermeiden
  • aktuelle Sync-Client-Versionen benutzen
  • Rechner immer erst dann Ausschalten oder in den Ruhemodus versetzen, wenn alle Dateien und Ordner voll synchronisiert wurden
  • bei gemeinsamen Shares, an denen viele Anwender/Benutzer beteiligt sind (inkl. Rechtevergabe für Dateien/Ordner hinzuzufügen, löschen oder umbenennen) geht die Übersichtlichkeit der Datei- oder Ordner-Eigentümerschaft schnell verloren. Es ist günstiger, kleine und klare Strukturen zu nutzen, und das Einstellen, Ändern oder Umbenennen nur wenigen Anwendern/Benutzern zu überlassen
  • bei instabilem WLAN beginnt der aktuelle Owncloud-Sync-Client nach jedem Verbindungsabbruch wieder von vorne die Synchronisations-Ordner zu durchsuchen (Erst- Scan nach dem Einschalten des Rechners). Unter Umständen kommt der Sync-Client mit dem Prüfen der Dateien nie bis zum Ende der zu synchronisierenden Ordnerstruktur und neu hinzugefügte/gelöschte oder umbenannte Dateien/Ordner können nicht erkannt werden

Serveradresse (URL) für Web-Browser-Zugriff:

Client-Download (Windows, Linux, Mac):

OwnCloud-Dokumentation:

docu/owncloud.txt · Zuletzt geändert: 2017/09/25 15:00 von mb